Einführung

Bioethanol als Kraftstoff - was in Frankreich, Schweden oder den USA bereits seit den 90-er Jahren als Hoffnungsträger gilt, konnte sich in Deutschland bisher noch nicht erfolgreich am Markt etablieren.

 

Die Voraussetzungen für eine motorische Nutzung von Ethanol aus Biomasse haben sich Dank der Änderung des Mineralölsteuergesetzes hierzulande jedoch deutlich verbessert. Mit der Steuerbefreiung für biogene Anteile in Mischkraftstoffen öffnet sich auch für Bioethanol die Tür in den Kraftstoffmarkt. So ist damit zu rechnen, dass neben dem Einsatz von ETBE auch die 5-prozentige Beimischung von Bioethanol zu Ottokraftstoffen ab diesem Jahr großtechnisch realisiert wird. Produktionskapazitäten stehen nicht nur mit den in Deutschland neu errichteten Ethanolfabriken zur Verfügung, auch kleine Brennereien und ausländische Erzeuger drängen auf den deutschen Markt.

 

Auf dem Bioethanolkongress am 2. Mai 2005, zu dem die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. gemeinsam mit dem Bundesverbraucherschutz-minsterium (BMELV) in das Rheinische Landesmuseum Bonn eingeladen hatte, wurden Konzepte und Strategien zur Nutzung von Bioethanol diskutiert.  Erstmals wurden der Öffentlichkeit die Ergebnisse der unter Führung des meó Consulting Teams im Auftrag des BMELV entstandenen Studie: "Bioethanol als Kraftstoff - die Auswirkungen von Innovationen auf Energie- und Treibhausgasbilanz" vorgestellt. Daneben beleuchtete das Vortragsprogramm politische und volkswirtschaftliche Anreize sowie die technischen und ökologischen Aspekte des Einsatzes von Bioethanol im internationalen Kontext. Mehrere Strategien standen zur Diskussion wie das Flexible-Fuel-Konzept, die Beimischung gemäß EN DIN 228 sowie die Beimischung von Ethanol zu Dieselkraftstoff.

 

Die Vorträge der Veranstaltung stehen unter dem Link (Beiträge) als Download zur Verfügung.

 

Weitere Informationen zum Thema Biokrafstoffe finden Sie auf unserer Internetseite www.bio-kraftstoffe.info.

Veranstalter

FNR

 

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